Abenteuer Weltumrundung

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben

Im Mai 2018 haben wir unsere Jobs gekündigt und unsere Wohnung aufgelöst, um mit einem 6x6 Offroad Camper die Welt zu bereisen. Seit bald vier Jahren sind wir mittlerweile durchgehend auf Achse. Wir, das sind Nadja, Michael und unser Hund Gorbi.

 

Knapp eineinhalb Jahre Planung hat es bedurft, bis wir im Frühjahr 2018 unser rollendes Zuhause für die bevorstehenden Jahre in Empfang genommen und unsere großzügige Eigentumswohnung im Herzen Frankfurts gegen die bis auf den letzten Winkel durchdachten 10 qm des Reisemobils eingetauscht haben. Als Reisedauer hatten wir zunächst grob fünf Jahre veranschlagt - mittlerweile ist das Ende völlig offen. Es kam alles ganz anders als geplant.

 

In den ersten 3,5 Jahren sind wir im Schneckentempo kreuz und quer durch das wunderschöne und vielseitige Europa sowie Marokko getourt. Bedingt durch die Pandemie haben wir den Sprung nach Übersee erst im Januar 2022 geschafft. Doch mittlerweile sind wir auf unserem Sehnsuchts-Kontinent angelangt: Afrika. Die Liebe zu Afrika haben wir auf unseren vielen Reisen durch Südafrika, Tansania und Uganda entdeckt und das Afrika-Fieber hat uns seitdem nie wieder los gelassen. Aktuell befinden wir uns in Südafrika. Dies wird der Auftakt einer langen Reise. Denn von hier aus wollen wir mit dem Camper hoch bis nach Kenia reisen und dabei Länder wie Botswana, Namibia, Simbabwe, Sambia, Malawi, Mosambik und Tansania durchqueren...

 

Welche Länder wir mit dem Wohnmobil bereist haben, was wir bisher erlebt haben und wie die Reise weiter geht erfährst du unter Aktuelle Koordinaten.



GEO-Special Weltreise

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Warum der Mythos Weltreise nichts von seiner Strahlkraft verloren hat: Wahrheiten finden, ob man sie gesucht hat oder nicht.
Eine Weltreise verändert den Blick nach innen: Die Reise wirkt wie ein hochgedrehter Amplifier: Alles, was ohnehin schon in einem summte, klingt jetzt sehr viel lauter. Aber was hat man nun davon? Auch wenn viele das Weltreisen als eine Art Breitbandtherapeutikum gegen alle möglichen Zivilisationsmalaisen einsetzen - spätestens nach ein paar Monaten hat man sein eigentliches Reiseziel erreicht: sich selbst. Wenn die Krücken der Routine weggefallen sind, die Rüstungen des Alltags abgelegt, wenn man keine Visitenkarte mit Tiefgaragenparkplatz mehr ist, sondern entblättert auf das Wesentliche, dann beantworten sich Fragen, die vielleicht noch nie gestellt wurden: taugt man etwas als Mensch? Ist man freundlich, aufmerksam, mutig, den Menschen zugewandt? Mit sich selbst zu experimentieren, der eigenen Neugier zu folgen, etwas zu wagen, sich überraschen und ggf sogar in den Grundfesten erschüttern zu lassen, darum geht es!
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